Poesie...Gedichte...Gedanken...teilen wir sie mit der Welt...
 



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Der Anfang

Ich grüße euch.

Seid ihr selber Dichter, oder lest ihr sie gerne, denkt ihr viel nach, oder schreibt ihr andere poetische Werke?
Hier habt ihr die Möglichkeit, meine Werke zu lesen, mit mir darüber zu reden und eure eigenen Werke veröffentlichen zu lassen.

Schickt mir einfach unter "Kontakt" eine E-Mail mit eurem Werk und ich werde es veröffentlichen. Selbstverständlich werde ich auch den Namen des Autors dazu schreiben und selbst Kommentare zu den Werken schreiben.

Nun, lasst uns unsere Werke und Gedanken mit einander teilen.

Ich hoffe auf dieser Seite wird auch was los sein.

Mit freundlichen Grüßen,
Flo

15.7.07 13:28


Die Sklavin

Sie war des Königs Dienerin,
mit ihren zarten jungen Jahren...
Man raubte ihren Lebenssinn,
um ihr Inneres nie zu offenbaren...

Sie war so zierlich und klein,
mit einem so strengen Herrn...
Erlaubte sich niemals ein Nein,
von ihr hörte man’s nicht gern...

So diente sie ihm eine lange Zeit,
nie der Gedanke sich zu wehren...
Gefühlt von ihr, wie eine Ewigkeit,
Immer bedacht, das Leben zu ehren...

Eines Tages sprach der grausame König,
er würd sich nach ihrem Fleische sehnen...
Was er da sprach, gefiel der Sklavin nicht,
in ihren Augen glitzerten nun Tränen...

“Herr, ich habe niemals widersprochen,
war immer brav und tat was ihr befahlt...
Vor euch bin ich auf Knien gekrochen,
habe Leben und Freiheit an euch bezahlt...“

vor ihrem Herrn fiel sie nun auf die Knie,
zu Boden blickte sie in stummer Demut...
Am Leibe zitternd, weinte wie noch nie,
In des Herren Augen kochte es vor Wut...

“Du wagst es dich mir zu widersetzen,
wo mein Begehren ist doch so schlicht?
Und wollt ich dich doch nie verletzen,
macht es dein Ungehorsam mir zur Pflicht...“

Die Sklavin ahnte schon, was nun begann,
er trat und schlug in seinem Zorn nach ihr...
In seiner Wut, dachte er nicht mehr daran,
wie er solch Erniedrigung verlangen kann...
Er war geblendet von seiner Lust und Gier...

“Herr, habt Erbarmen mit eurer Dienerin,
dann werde ich euch geben, was ihr wollt...
Bin ewig euer Eigen, gebe mich euch hin,
auch wenn man mir niemals Achtung zollt...“

Der Tyrann hielt mit der Strafe ein,
mit einem Lächeln auf dem Gesicht...
Sie ward verletzt an Arm und Bein,
helfen würde er ihr trotzdem nicht...

So blieb die hoffnungslose Dienerin,
vor Schmerzen weinend allein zurück...
Nur ein Gedanke, trat ihr in den Sinn,
In ihrem Leben, gab es kein Glück...

So glaubte sie blind ihren Gedanken,
nahm hin, all die Schläge und Tritte...
War innerlich schon längst am Wanken,
Da hörte sie wieder die leisen Schritte...

„Der Herr will wohl nach mir sehen.
So will ich keine Schwäche zeigen...
Wenn er kommt, so werde ich stehen,
über meine Schmerzen schweigen...“

So mühte sie sich auf die Beine,
bald musste der Herr bei ihr sein...
Schmerzen, Angst hatte sie keine,
sie zwang sich, nicht zu schreien...

Doch wer da kam, sah anders aus,
dieser Mann war nicht der Herr...
Die Dienerin packte der Graus,
doch fliehen konnte sie nicht mehr...

“Kleine, fürchten brauchst du nichts,
Das letzte Mal hat dein Herr betrogen...
Entsandt, als treuer Diener des Gerichts,
habe ich eben die Hinrichtung vollzogen.“

“Dank eurer Hand, ist er nun nicht mehr?
Habt Dank, mein Erretter aus großer Qual!
Endlich Hoffnung, ich dank euch so sehr,
dass ich mein Leben und Freiheit euch zahl...“

Erst blickte er nur stumm sie an,
versuchte, stark genug zu sein...
Doch zog sie ihn in ihren Bann,
sie war so hilflos und so klein...

“Ich begehre nicht dein Leben,
wieso kannst du dies nicht sehen?
Sollte es nichts anderes geben,
so kannst du gerne bei mir leben...“

15.7.07 13:48


Perfekt

Ich wollte perfekt sein,
doch konnte ich es nie..
Ich wollte nur Dein sein,
doch wusste nicht wie...

Der Winter im Herzen,
dass so lang schon leer
und all diese Schmerzen...
Es gibt sie nicht mehr...

Dein Eigen nenn ich mich,
Dein ist, was früher Mein...
Doch perfekt bin ich nicht,
aber wer will dass sein?

Ich weiß, ich gehör zu dir,
Ertrage all die Schmerzen...
Wissend, du bist bei mir,
stets tief in meinem Herzen...

15.7.07 13:50


Liebe

Du bist das Licht in meinem Leben,
die Hoffnung die mich dazu bringt,
mich auch dann nicht auf zu geben,
wenn das Leid mich dazu zwingt...

Du bist die Quelle meiner Kraft,
du lässt mich alles überstehen...
Bist Ursprung meiner Leidenschaft,
ich werde niemals von dir gehen...

Glaube mir, wenn ich dir sage,
meine Liebe wird nie schwinden...
Weil ich mein Leben nur ertrage,
wenn wir es gemeinsam überwinden...

Nur ein kleiner Gedanke an dich,
lässt mich so überglücklich sein...
Und durch diese Dinge weiß ich,
dass zwischen uns, muss Liebe sein...

15.7.07 14:02


Gott...

Du gibst mir nie ein Zeichen,
wirst mich denn je erhören?
Du gehst sogar über Leichen,
um mein Leben zu zerstören...

Du bist viel zu mächtig,
drum zerstörst du mich!...
Bist so niederträchtig...
und darum hasse ich dich!

Ich ertrage dieses Leid,
weil ich alles übersteh...
Nur eine Frage der Zeit,
bis ich dir gegenüber steh...

Bald schon stehe ich dann vor dir,
dann von Angesicht zu Angesicht...
Habe Mut und sprich dann zu mir,
verschonen werde ich dich nicht...

Wie wird nun meine Strafe sein?
schmoren in der Hölle Fegefeuer?
Auf einem Friedhof voll Gebein?
In einem Käftig voller Ungeheuer?

Keine Schmerzen brechen mich,
unterziehe mich ruhig jeder Qual...
Ich richte nur mein Wort an dich,
“Allmächtiger, du kannst mich mal!“

15.7.07 14:06


Schwer zu verstehen

Schwer zu verstehen, ist diese Welt...
Mir fehlt der Sinn, in so vielen Dingen...
Vielen ist verwehrt, was ihnen gefällt...
Ich höre heute niemanden mehr singen...

Viele Menschen müssen furchtbar leiden...
Viele müssen sterben, doch viel zu schnell...
Als würden Gottes eisige Klingen schneiden....
Aus Hell wird Dunkel, nicht aus dunkel hell....

Was ist geworden, aus dieser Welt?!
Warum schlachten sich Menschen ab?!
Gibt man nicht, was anderen gefällt,
wird man dafür getrieben, bis ins Grab...

Schwer zu verstehen, sind die Gefühle...
Die Herzen waren doch einst so warm...
Nun herrscht dort eine eisige Kühle...
Unfreundlichkeit siegt, ohne Scham...

So viele Jahre, sprichst du von deiner Liebe...
Schläfst neben ihr, so viele Nächte schon...
Wirst doch verführt, von den Herzensdieben...
Liebe von vielen...dass ist nun dein Lohn...

Was ist geworden, aus der Freundschaft?
Die große Macht, die einem Hoffnung gibt...
Daraus ziehen nur noch wenige ihre Kraft...
Der Quell der Freundschaft ist versiegt...

Wie kann man auf dieser Welt leben?
Wie kann man hier nur Glücklich sein?
Gott, was soll diese Welt noch geben,
wo die Herzen sind so hart wie Stein...

15.7.07 14:08


Erlösung

Die Klinge der Gedanken,
sticht mitten ins Herz...
Bist innerlich am wanken,
labe dich am Schmerz...

Siehst du die Schatten, über dir Kreisen?
Wie sie dein unschuldiges Herz vereisen?
Wie sie sich vom Blut deiner Seele nähren?
Du liegst da und kannst dich nicht wehren...

Bald schon wirst du uns gehören,
wirst uns ewige Treue schwören...
Wirst uns bald schon alles glauben,
wenn wir dir deine Seele rauben...

Wir führen dich in eine andere Welt,
du wirst sehen, dass sie dir gefällt...
Fern von Gefühlen, die dich schwächen,
kannst bald schon deine Ketten brechen...

Wir werden dich erlösen,
dir dein Herz entblößen...
Wir schenken dir die Kraft,
Die besseres Leben schafft.

15.7.07 14:11


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